Entwicklung der täglichen Verkehrsstärke während der Corona-Pandemie

Seit dem ersten Lockdown 2020 hat die Verkehrsinformationszentrale Berlin die Entwicklung der Verkehrsstärke an ausgewählten Messstellen im Hauptverkehrsstraßennetz ausgewertet, um die Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus auf die Mobilität zu verfolgen.

Stand: 06.05.2022

Im 1. Quartal 2022 sind in den an den Messstellen erfassten Verkehrsstärken keine größeren Effekte der Corona-Pandemie bzw. des Auslaufens der Maßnahmen mehr zu erkennen. Im Durchschnitt über alle Messstellen wird an Werktagen etwa 86% der durchschnittlichen werktäglichen Verkehrsstärke von 2019 erreicht. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass an mehreren Stellen in der Zwischenzeit durch dauerhafte oder temporäre bauliche Veränderungen (z.B. Radspur Frankfurter Allee) eine automatische Reduzierung des erfassten Verkehrs eingetreten ist.

Insgesamt zeigt die Verkehrsstärke an den Messstellen eine hohe Stabilität von Januar bis März, d.h. es ist weder eine Zunahme durch das Auslaufen der Corona-Maßnahmen im März zu beobachten, noch ein Rückgang durch die ab Ende Februar stark ansteigenden Kraftstoffpreise, wie im Folgenden auch am Tagesverlauf der 4 ausgewählten Messstellen Frankfurter Allee, Bornholmer/Wisbyer Straße, Tempelhofer Damm und Leipziger Allee gut zu erkennen ist.

Tempelhofer Damm

Frankfurter Allee

Durch eine technische Störung liegen für die Messstelle Frankfurter Allee keine validen Daten für den Zeitraum 01.01.-13.01.2022 vor.

Bornholmer/Wisbyer Straße

Leipziger Straße